2012 ist unterirdisch
25.11.2009 um 08:28 uhr |
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tagesgeschehen |
cine, miteinander
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roland emmerich hat geschafft, was viele nicht geglaubt haben: einen noch schlechteren film zu machen als the day after tomorrow und independence day. aber gut, der erfolg gibt ihm recht und das genre seiner filme scheint zumindest für eine kurzweilige unterhaltung doch anzukommen.
2012 folgt dem prinzip so vieler science-fiction-thriller bislang: globales weltuntergangsszenario, pseudowissenschaftliche herleitung, eine prise beziehungskiste hier, einige esslöffel gutmensch-apelle da. klischees werden bedient wie am stammtisch eines 500-einwohner-dorfes und am ende steht das happy end. selbst die im vorfeld des filmes so angepriesenen effekte hauen einen jetzt nicht unbedingt vom hocker, viele der computer-animationen sind dann doch eher disney-like. die frage bleibt, wie viel geld sony und bentley beigesteuert haben, um dieses platte product-placement zu erfahren.
um sich nach einem arbeitstag berieseln zu lassen, ohne das hirn intensiver verrenken zu müssen – und dabei ‘ne tüte popcorn zu essen, taugt der film erwartungsgemäss, reicht aber um längen nicht an die sonst meinerseits so allgeschätzten arthouse-filme heran. word!



























nö nö nö schrieb am 26.11.2009 um 00:35 uhr:
Ich finde, Du bist ungerecht. Wenn Du einen arthouse-film sehen willst, so sieh Dir einen an und bewerte ihn mit den Kriterien, die Du auch auf andere arthouse-filme anwendest. Wenn Du Dir einen sog. Blockbuster ansiehst – bewerte ihn mit den Kriterien eines Blockbusters. Du kannst schwerlich Äpfel mit Birnen verlgeichen.
Produkt-Placement und schlechte Effekte – das akzeptiere ich gern als Kritik – aber wer bitte erwartet wirklich INHALT bei einem Abendfüller? Nö Nö Nö Robert, das geht nun wirklich nicht -> Eierlegende…usw… Ich denke, diese Filme sind genau dazu gedacht: “um sich nach einem arbeitstag berieseln zu lassen, ohne das hirn intensiver verrenken zu müssen – und dabei ‘ne tüte popcorn zu essen” – und da waren die von Dir genannten durchaus sehr brauchbar, auch wenn sie nicht wirklich meinem Filmgeschmack entsprechen. Aber keine Angst, ich hole jetzt nicht den “Ich kann Kultur” – Finger raus (Weil deiner ist sowieso viel größer^^) – ich mags nähmlich ähnlich bombastisch wie es Emmerich betreibt, allerdings nicht neuzeitlich – also HdR usw. Ieeeeckse, nicht wahr :-)
robert (admin) schrieb am 26.11.2009 um 09:31 uhr:
@nönönö: akzeptiert! wobei beiden vergleichsobjekten gemein ist, dass es sich um filme handelt … so wie äpfel und birnen in der kategorie “obst” sind. insofern ist eine vergleichbarkeit doch durchaus gegeben, es stellt sich allerdings tatsächlich die frage nach den kriterien. oder machen wir es noch abstrakter: war die zeit, die ich für den film investiert habe, eine gute (vor dem hintergrund der persönlichen kosten (einsatz)-nutzen-analyse) … und da schneidet 2012 nicht gut ab: ich hätte in der zeit dann doch besseres machen können und mich gegebenenfalls anders berieseln lassen sollen.